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Fertility Benefits als wachsender Beschäftigungstrend
In den letzten Jahren hat sich der Zugang zu Fertilitätsleistungen über Arbeitgeber von einem luxuriösen Angebot, das hauptsächlich mit großen Technologieunternehmen verbunden war, zu einer weit verbreiteten Notwendigkeit in verschiedenen Branchen gewandelt. Dieser Übergang ist offensichtlich, da immer mehr Unternehmen umfassende Fertilitätsleistungen anbieten, die die Kosten für Unfruchtbarkeitsbehandlungen, Eizellen- und Spermienlagerung, Adoption und Leihmutterschaft sowie andere Leistungen umfassen. Pete Anevski, CEO von Progyny, fasste die Stimmung treffend zusammen: “Das ist nicht mehr nice to have. Das ist ein Muss.”
Perspektiven in der Situation
- Arbeitgeber: Durch das Angebot von Fertilitätsleistungen können Unternehmen Spitzenkräfte gewinnen und halten, insbesondere aus Millennials und Gen Z, die diese Angebote als essenziell ansehen. Dieser Wettbewerbsvorteil kann die allgemeine Mitarbeiterzufriedenheit und -loyalität steigern.
- Mitarbeiter: Der Zugang zu Fertilitätsleistungen kann entscheidende Unterstützung für Mitarbeiter bieten, die ihre Familien gründen oder erweitern möchten, insbesondere für diejenigen, die mit Herausforderungen im Zusammenhang mit Alter oder medizinischen Zuständen konfrontiert sind.
- Anbieter von Fertilitätsleistungen: Unternehmen wie Progyny und Carrot spielen eine entscheidende Rolle bei der Anpassung und Bereitstellung dieser Leistungen für Unternehmen und erweitern ihren Marktanteil, während die Nachfrage steigt.
Vorteile, Risiken und Verluste
Vorteile:
- Verbesserte Mitarbeiterbindung und -gewinnung.
- Erhöhte Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität.
- Unterstützung für Familien, die moderne gesellschaftliche Trends im Zusammenhang mit einer verzögerten Elternschaft ansprechen.
Risiken:
- Potenziell hohe Kosten im Zusammenhang mit der Bereitstellung umfassender Leistungen.
- Variabilität in der Nutzung durch Mitarbeiter, die den wahrgenommenen Wert der Leistungen beeinflussen kann.
Verluste:
- Wenn Unternehmen sich gegen die Bereitstellung von Fertilitätsleistungen entscheiden, laufen sie Gefahr, potenzielle Talente zu verlieren und höhere Fluktuationsraten zu erleben.
- Unternehmen könnten eine sinkende Moral unter Mitarbeitern feststellen, die sich in ihren reproduktiven Gesundheitsentscheidungen nicht unterstützt fühlen.
Trends und Statistiken
Die Nachfrage nach Fertilitätsleistungen ist unbestreitbar, da mehr als 54 % der US-Arbeitgeber mit 20.000 oder mehr Beschäftigten im Jahr 2022 berichteten, diese anzubieten. Nicht nur bieten immer mehr Unternehmen diese Pläne an, sondern auch bestehende Pläne erweitern sich. Eine aktuelle Umfrage ergab, dass 63 % der Befragten der Meinung waren, Unternehmen sollten Fertilitätsleistungen anbieten, wobei die Zahl unter den jüngeren Generationen auf 73 % anstieg. Der Prozentsatz der Mitarbeiter, die Zugang berichteten, verdoppelte sich von 6 % im Dezember 2022 auf 12 % im März 2024.
Relevanzmeter
Die Relevanz wird als bedeutend angesehen, insbesondere da die Millennial-Belegschaft älter wird und sich die Familienplanungsdynamik verändert, wodurch dieses Thema sowohl in historischen als auch in aktuellen Kontexten wichtig wird.
Infografische Darstellung
Aktuelle Trends in Fertilitätsleistungen nach Branche. Abdeckungsoptionen reichen von 5.000 bis über 80.000 US-Dollar, mit signifikanten Steigerungen bei der Mitarbeiterbindung, wenn diese Leistungen angeboten werden.
Während sich die gesellschaftlichen Erwartungen weiterentwickeln, werden Fertilitätsleistungen voraussichtlich ein integraler Bestandteil der Mitarbeitervergütung werden, was einen entscheidenden Wandel in der Wahrnehmung der Rolle von Unternehmen zur Unterstützung des Wohlbefindens der Mitarbeiter markiert.
Schlüsselwörter: Fertilitätsleistungen, Progyny, Carrot, Millennials, Gen Z, Beschäftigungstrends.
Author: Andrej Dimov
Published on: 2024-07-29 02:45:54