Read in your native language
english german italian french spanish mandarin arabic portuguese russian japanese hindi bengali punjabi urdu korean vietnamese thai malay indonesian persian turkish polish ukrainian greek romanian hungarian dutch swedish norwegian finnish danish hebrew czech slovak bulgarian serbian croatian slovenian
Analyse des Rückgangs der Luxusverkäufe in China
Der Luxussektor in China erlebt derzeit einen erheblichen Rückgang, wobei Marken wie Kering und LVMH von stark gesunkenen Einnahmen berichten. Dieser Artikel untersucht die Situation rund um diese Verkaufsrückgänge, wie verschiedene Interessengruppen betroffen sind und die potenziellen Risiken und Chancen, die damit verbunden sind.
Beteiligte Perspektiven
-
Luxusmarken (z.B. Kering, LVMH, Burberry)
- Vorteile: Fortgesetzte globale Anziehungskraft, Möglichkeit, Marketingstrategien anzupassen.
- Risiken: Signifikante Einnahmeverluste (z.B. Kering's operativer Gewinn um bis zu 45% gesunken), schädliches Markenimage aufgrund tiefer Rabatte.
- Verluste: Einnahmerückgänge; Burberry's Verkäufe um 21% in China gesunken, LVMH berichtete von einem Gesamtverlust von 13% in Asien.
-
Verbraucher
- Vorteile: Möglichkeiten, Luxusgüter zu rabattierten Preisen zu kaufen, während Marken Kosten senken.
- Risiken: Kulturelle Stigmatisierung von Luxusgütern aufgrund der Regierungs-Kampagne gegen "Geldverehrung". Potenzial für Schuld- oder Schamgefühle beim Kauf teurer Artikel.
- Verluste: Der Zugang zu Premium-Marken könnte in China weiterhin eingeschränkt sein, was den Konsum im Ausland zwingt.
-
Investoren und Marktanalysten
- Vorteile: Potenzial für Investitionen in unterbewertete Luxusmarken, Einblicke in das sich wandelnde Verbraucherverhalten.
- Risiken: Verluste aufgrund fallender Aktienkurse von Luxusunternehmen.
- Verluste: Rückläufiger Marktanteil in einem potenziell lukrativen Sektor.
Aktuelle Herausforderungen und strategische Veränderungen
Luxusmarken sind gezwungen, ihre Marketingstrategien zu ändern, einschließlich der Annahme von E-Commerce. Dieser Wechsel zielt darauf ab, überschüssigen Lagerbestand abzubauen, birgt jedoch auch das Risiko der Abwertung des Markenimages. Analysten haben darauf hingewiesen, dass tiefe Rabatte das Markenkapital schädigen könnten, da Luxusunternehmen typischerweise schnelle und billige Verkaufsstrategien vermeiden. Es ist entscheidend, ein Gleichgewicht zwischen Rentabilität und Exklusivität zu finden.
Visuelle Darstellung der Einnahmeänderungen
Änderungen der Einnahmen von Luxusmarken in China
Betroffene Luxusmarken:
- Kering: Operativer Gewinn um 45% gesunken
- LVMH: 13% Rückgang der Einnahmen in Asien
- Burberry: Verkäufe in China um 21% gesunken
- Richemont: 27% Rückgang der Einnahmen in Greater China
Verbraucherverhalten und zukünftige Aussichten
Chinesische Verbraucher zeigen einen Wandel in ihren Ausgabengewohnheiten und legen mehr Wert auf Auslandsreisen und sichere Vermögenswerte wie Gold anstelle von Luxusgütern. Das Konzept des "Luxusshaming", das in der Gesellschaft vorherrscht, erschwert es Luxusmarken, den chinesischen Markt anzusprechen. Einige Marken wie Hermès haben sich besser angepasst und ein Wachstum von 17% aufgrund ihrer soliden Kundenbasis verzeichnet.
Relevanzmessung
Die historische Relevanz zeigt, dass während die Luxusausgaben in China seit mehr als einem Jahrzehnt ein lukrativer Markt waren, sich die aktuellen Bedingungen aufgrund wirtschaftlicher Veränderungen und sozialer Einstellungen verschoben haben, was sich auf das Verbraucherverhalten auswirkt. Dennoch deutet der Trend auf eine potenzielle Wiederbelebung hin, wenn sich die globale Wirtschaft stabilisiert.
Schlüsselwörter: Luxusverkäufe, Kering, LVMH, China, E-Commerce, Verbraucherverhalten, Luxusmarken, Einnahmerückgang, Marktentwicklungen, Luxusshaming.
Author: Andrej Dimov
Published on: 2024-07-29 00:58:49